Was passiert, wenn staatliche Verbrechen zwar bekannt sind, aber diejenigen, die sie angeordnet oder begangen haben, niemals zur Verantwortung gezogen werden?
In dieser Ausgabe von Studio M gehen wir der Frage nach, warum staatliche Gewalt in Russland über Generationen hinweg folgenlos blieb und wie diese Kultur der Straflosigkeit den Nährboden für den gegenwärtigen Angriffskrieg gegen die Ukraine schuf.
Russlands Kultur der Straflosigkeit: Wenn Verbrechen ohne Folgen bleiben
Verbrechen ohne Strafe, Gewalt ohne Konsequenzen – die russische Geschichte ist seit Jahrhunderten von einer tief verwurzelten Kultur der Straflosigkeit geprägt. Warum das so ist und wie genau dieser unbestrafte Terror vom Zarenreich über Stalin und Tschetschenien bis heute den Weg für den Angriffskrieg gegen die Ukraine geebnet hat, zeigt eine neue Podcast-Sonderfolge von Studio M (Memorial Deutschland).
Das Fehlen einer echten juristischen Aufarbeitung nach dem Ende der Sowjetunion – ein ausgebliebener „Nürnberger Prozess" – hat in der Bevölkerung das Gefühl absoluter Rechtlosigkeit verankert und der Führung signalisiert: Staatliche Gewalt bleibt konsequenzlos. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sammelt die Initiative Tribunal for Putin (T4P) derzeit systematisch Beweise für Kriegsverbrechen in der Ukraine, um die Täter vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu bringen.
Und wie verkauft die staatliche russische Propaganda die Straflosigkeit?
Darüber spricht Danilo Höpfner mit Irina Scherbakowa, Vera Ammer und Mario Bandi in der neuen Ausgabe von STUDIO M.
Die Episode steht ab sofort auf memorial.de/podcasts und allen gängigen Audio-Plattformen bereit.
Weitere Links:
Tribunal4Putin: https://t4pua.org/
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Post: podcast@memorial.de