Nachrichten mit dem Stichwort

„Du bist keine Frau, du bist eine Verbrecherin.“ – Erfahrungsbericht einer ehemaligen politischen Gefangenen über die Strafkolonie in Homel und ihre Zeit danach

Anlässlich des Weltfrauentags 2026 widmet die Menschenrechtsorganisation Vjasna den Erfahrungen von Frauen mit staatlicher Repression und politischer Verfolgung in Belarus die Artikelserie "Yana svedchits" [Sie bezeugt]. Ehemalige politische Gefangene erzählen in Interviews von ihren Erlebnissen – von der Verhaftung, über die Trennung von ihren Kindern und die Zeit in Haft bis hin zum Leben danach.

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Stimmen gegen den Krieg – Digest russischer Antikriegsproteste Februar 2026

Im Folgenden finden Sie eine Sammlung russischer Antikriegsproteste sowie Verfahren gegen Kriegsgegner im Februar 2026. Der Digest wird monatlich fortgeführt ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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Neun Tage Haft für Gedenken an Boris Nemzow

Alexej Mosin von Memorial Jekaterinburg wurde zu neun Tagen Haft verurteilt.
Mosin hatte im Zentrum von Jekaterinburg Blumen zum Gedenken an Boris Nemzov niedergelegt, der am 27. Februar 2015 im Zentrum von Moskau ermordet worden war.

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Repressionen in Belarus: Wie Menschen in Belarus wegen ihrer Solidarität mit der Ukraine verfolgt werden

Vor einem Jahr, am 5. Februar 2025, wurde der Bot des Telegram-Kanals Belarusischer Hajun [Name eines Waldgeistes in der belarusischen Mythologie; Anm. Übers.] gehackt. Bald darauf begann im gesamten Land eine Welle von Massenverhaftungen, die mit der Zeit zu einem der größten politischen Strafverfahren in Belarus angewachsen ist.

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Erklärung des Zentrums zum Schutz für Menschenrechte Memorial zum 4. Jahrestag der militärischen Vollinvasion Russlands in die Ukraine

Vor vier Jahren am 24. Februar 2022 begann Russland eine umfassende militärische Invasion in die Ukraine. Tatsächlich dauert dieser Krieg jedoch bereits seit zwölf Jahren an. Das Zentrum zum Schutz der Menschenrechte Memorial spricht sich konsequent gegen diesen aggressiven Krieg aus und tritt für die Unterstützung des ukrainischen Volkes ein.

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Erklärung zur Einstufung der Internationalen Vereinigung Memorial als „unerwünschte Organisation“

Gestern, am 17. Februar 2026, hat die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation in Abstimmung mit dem Außenministerium Russlands die Internationale Vereinigung Memorial als „unerwünschte Organisation“ eingestuft.

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„Schreibt Briefe an politische Gefangene in Belarus und Russland!“

In Belarus und in der Russischen Föderation gibt es jeweils weit über 1000 Menschen, die aufgrund ihrer geäußerten Meinung, wegen zivilgesellschaftlichen Engagements oder im Zuge friedlicher Protestaktionen zur Herrschaft Aljaksandr Lukaschenkas bzw. Wladimir Putins oder zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden sind. Hinzu kommen politisch Gefangene aus der Ukraine, die in Russlands Gefängnissen leiden.

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Stimmen gegen den Krieg – Digest russischer Antikriegsproteste Januar 2026

Im folgenden finden Sie eine Sammlung russischer Antikriegsproteste und Verfahren gegen Kriegsgegner im Januar 2026 ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Der Digest wird monatlich fortgeführt.

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Freiheit für Jurij Dmitriev!

Erklärung von Memorial zum 70.Geburtstag von Jurij Dmitriev

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Jan Raczynski wegen Verstoß gegen das „Agentengesetz“ zu Geldstrafe verurteilt

Jan Raczynski, langjähriges Vorstandsmitglied und von 2018 bis 2023 Vorsitzender von Memorial International, ist von einem Moskauer Gericht zu einer Strafe von 40 000 Rubel [ca. 442,- Euro] verurteilt worden.

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Stimmen des Krieges: „Sie schlugen mich auf den Kopf, hielten mir eine Pistole an den Hinterkopf und gaben vor, mich erschießen zu wollen“

Jurij Schapovalov

100 Tage im Geheimgefängnis des MGB der „Volksrepublik Donezk“ (DNR). Urteil: 13 Jahre Kolonie im strengen Vollzug. Schläge, Scheinerschießung, gebrochene Rippen, ein kaltes Kellergeschoss – dies ist die Geschichte eines gefangenen Zivilisten, des Neurophysiologen Jurij Schapovalov, der nach sieben Jahren Haft endlich ausgetauscht wurde.

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Wir müssen unsere Arbeit fortsetzen und dürfen uns nicht auf Kompromisse einlassen

Mychajlo Romanov, Jurist der Charkiver Menschenrechtsgruppe und Autor des Berichts über Folterungen ukrainischer Kriegsgefangener, hat diesen Bericht im November in Tschechien vorgestellt. Anfang Dezember begab er sich nach Den Haag zur 24. Sitzung der Versammlung der Vertragsstaaten des Römischen Status des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH).

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„Die heutigen Freilassungen sind ein Sieg der Solidarität!“

Erklärung des Zentrums zum Schutz der Menschenrechte Memorial zur Freilassung von 123 politischen Gefangenen in Belarus am 13. Dezember 2025

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Frage an die russische Regierung: Warum haben Sie unsere Kinder getötet?

Am 3. Dezember wurde in Charkiv die Ausstellung „Engel der Region Charkiv“ eröffnet. Sie erinnert an Kinder der Region, die von der russischen Armee getötet wurden. Angeregt wurde diese Ausstellung von Tetjana Matjasch-Myrna, der Mutter des getöteten elfjährigen Mark. Die Charkiver Menschenrechtsgruppe und die Gebietsstaatsanwaltschaft haben die Umsetzung dieser Idee unterstützt.

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Freiheit für ukrainische Gefangene!

Zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, erinnert die Kampagne „People1st!“ an ukrainische Zivilpersonen, die als Geiseln in russischer Haft gehalten werden.

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Menschenrechte: „Im Sog des Sturms“

Internationaler Tag der Menschenrechte am 10. Dezember: Erklärung der Internationalen Vereinigung Memorial

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Lev Schlosberg in Untersuchungshaft – erneutes Strafverfahren eröffnet

Gegen den stellvertretenden Vorsitzenden der Partei Jabloko Lev Schlosberg ist am 5. Dezember von einem Gericht in Pskov ein erneutes Strafverfahren wegen „Falschmeldungen über die russische Armee“ [Art. 207.2 Abs. 2 StGB RF] eröffnet worden, der Politiker wurde zunächst bis zum 2. Februar 2026 in Untersuchungshaft genommen.

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#People1st: „Wo ist die menschliche Dimension im Friedensplan?“

Internationale Kampagne für die Freilassung von Gefangenen, die infolge der russischen Invasion der Ukraine inhaftiert wurden.

In einem offenen Brief appellieren Träger des Friedensnobelpreises, Menschenrechtsaktivisten, ehemalige politische Gefangene sowie Familien derjenigen, die sich noch in Haft oder Gefangenschaft befinden, an Präsident Trump, an die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der EU, den Premierminister des Vereinigten Königreiches sowie an den Präsidenten der Türkei Recep Tayyip Erdogan.

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Stimmen des Krieges: „Erschreck' die Kinder nicht, nimm' die Waffe runter.“

Serhij Bobko, ein Bewohner des besetzten Dorfes Bogdanivka, versteckte seine Töchter im Keller, als im Haus ein russischer Soldat auftauchte. Glücklicherweise kam an diesem Tag niemand zu Schaden. Serhij verließ mit seiner Familie das Dorf, als er zurückkehrte, sah er zerbrochene Fenster und Türen und sein geplündertes Haus.

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