Vor vier Jahren am 24. Februar 2022 begann Russland eine umfassende militärische Invasion in die Ukraine. Tatsächlich dauert dieser Krieg jedoch bereits seit zwölf Jahren an. Das Zentrum zum Schutz der Menschenrechte Memorial spricht sich konsequent gegen diesen aggressiven Krieg aus und tritt für die Unterstützung des ukrainischen Volkes ein.
Gestern, am 17. Februar 2026, hat die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation in Abstimmung mit dem Außenministerium Russlands die Internationale Vereinigung Memorial als „unerwünschte Organisation“ eingestuft.
In Belarus und in der Russischen Föderation gibt es jeweils weit über 1000 Menschen, die aufgrund ihrer geäußerten Meinung, wegen zivilgesellschaftlichen Engagements oder im Zuge friedlicher Protestaktionen zur Herrschaft Aljaksandr Lukaschenkas bzw. Wladimir Putins oder zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden sind. Hinzu kommen politisch Gefangene aus der Ukraine, die in Russlands Gefängnissen leiden.
Weiterlesen … „Schreibt Briefe an politische Gefangene in Belarus und Russland!“
Im folgenden finden Sie eine Sammlung russischer Antikriegsproteste und Verfahren gegen Kriegsgegner im Januar 2026 ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Der Digest wird monatlich fortgeführt.
Weiterlesen … Stimmen gegen den Krieg – Digest russischer Antikriegsproteste Januar 2026
Interview mit Ales Bjaljazki (Friedensnobelpreisträger und Leiter der belarusischen Menschenrechtsorganisation „Vjasna“)
Memorial-Juristin Natalja Morozova über Folter in russischen Lagern
Jan Raczynski, langjähriges Vorstandsmitglied und von 2018 bis 2023 Vorsitzender von Memorial International, ist von einem Moskauer Gericht zu einer Strafe von 40 000 Rubel [ca. 442,- Euro] verurteilt worden.
Weiterlesen … Jan Raczynski wegen Verstoß gegen das „Agentengesetz“ zu Geldstrafe verurteilt