Nachrichten

Stimmen des Krieges: „Sie schlugen mich auf den Kopf, hielten mir eine Pistole an den Hinterkopf und gaben vor, mich erschießen zu wollen“

Jurij Schapovalov

100 Tage im Geheimgefängnis des MGB der „Volksrepublik Donezk“ (DNR). Urteil: 13 Jahre Kolonie im strengen Vollzug. Schläge, Scheinerschießung, gebrochene Rippen, ein kaltes Kellergeschoss – dies ist die Geschichte eines gefangenen Zivilisten, des Neurophysiologen Jurij Schapovalov, der nach sieben Jahren Haft endlich ausgetauscht wurde.

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Wir müssen unsere Arbeit fortsetzen und dürfen uns nicht auf Kompromisse einlassen

Mychajlo Romanov, Jurist der Charkiver Menschenrechtsgruppe und Autor des Berichts über Folterungen ukrainischer Kriegsgefangener, hat diesen Bericht im November in Tschechien vorgestellt. Anfang Dezember begab er sich nach Den Haag zur 24. Sitzung der Versammlung der Vertragsstaaten des Römischen Status des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH).

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„Die heutigen Freilassungen sind ein Sieg der Solidarität!“

Erklärung des Zentrums zum Schutz der Menschenrechte Memorial zur Freilassung von 123 politischen Gefangenen in Belarus am 13. Dezember 2025

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Frage an die russische Regierung: Warum haben Sie unsere Kinder getötet?

Am 3. Dezember wurde in Charkiv die Ausstellung „Engel der Region Charkiv“ eröffnet. Sie erinnert an Kinder der Region, die von der russischen Armee getötet wurden. Angeregt wurde diese Ausstellung von Tetjana Matjasch-Mirna, der Mutter des getöteten elfjährigen Mark. Die Charkiver Menschenrechtsgruppe und die Gebietsstaatsanwaltschaft haben die Umsetzung dieser Idee unterstützt.

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Freiheit für ukrainische Gefangene!

Zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, erinnert die Kampagne „People1st!“ an ukrainische Zivilpersonen, die als Geiseln in russischer Haft gehalten werden.

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Menschenrechte: „Im Sog des Sturms“

Internationaler Tag der Menschenrechte am 10. Dezember: Erklärung der Internationalen Vereinigung Memorial

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Lev Schlosberg in Untersuchungshaft – erneutes Strafverfahren eröffnet

Gegen den stellvertretenden Vorsitzenden der Partei Jabloko Lev Schlosberg ist am 5. Dezember von einem Gericht in Pskov ein erneutes Strafverfahren wegen „Falschmeldungen über die russische Armee“ [Art. 207.2 Abs. 2 StGB RF] eröffnet worden, der Politiker wurde zunächst bis zum 2. Februar 2026 in Untersuchungshaft genommen.

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#People1st: „Wo ist die menschliche Dimension im Friedensplan?“

Internationale Kampagne für die Freilassung von Gefangenen, die infolge der russischen Invasion der Ukraine inhaftiert wurden.

In einem offenen Brief appellieren Träger des Friedensnobelpreises, Menschenrechtsaktivisten, ehemalige politische Gefangene sowie Familien derjenigen, die sich noch in Haft oder Gefangenschaft befinden, an Präsident Trump, an die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der EU, den Premierminister des Vereinigten Königreiches sowie an den Präsidenten der Türkei Recep Tayyip Erdogan.

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Stimmen des Krieges: „Erschreck' die Kinder nicht, nimm' die Waffe runter.“

Serhij Bobko, ein Bewohner des besetzten Dorfes Bogdanivka, versteckte seine Töchter im Keller, als im Haus ein russischer Soldat auftauchte. Glücklicherweise kam an diesem Tag niemand zu Schaden. Serhij verließ mit seiner Familie das Dorf, als er zurückkehrte, sah er zerbrochene Fenster und Türen und sein geplündertes Haus.

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Michail Krieger für ein halbes Jahr in verschärfter Einzelhaft

Nach Beendigung seines 50-tägigen Hungerstreiks am 14. November, mit dem Krieger gegen die erneute Verlängerung seiner Einzelhaft protestiert hatte, wurde eine weitere Verschärfung der Haftbedingungen gegen den Aktivisten verhängt.

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Mitgliederversammlung von MEMORIAL wählt neue Vorstandsmitglieder

Am 7. und November fand in Berlin die Vollversammlung der Internationalen Vereinigung MEMORIAL statt mit Delegierten aus nahezu allen Mitgliedsverbänden, die teils angereist, teils auch online zugeschaltet waren.

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Stimmen des Krieges „Ich habe Angst, dass man mich entführt und in das verdammte Russland verschleppt.“

Politisches Asyl in der Ukraine zu bekommen, ist für einen Menschen mit russischer Staatsbürgerschaft nicht leicht. Auch wenn man für ukrainische Interessen eintritt und einem in Russland dafür eine Anklage wegen Terrorismus und Gefängnis droht.

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Neuer Podcast: Folter und Isolation - Wie Tausende ukrainische Häftlinge in russischen Kellern verschwinden

16.000 ukrainische Zivilisten sind in russischer Geheimschaft verschwunden. Das ist die schockierende Zahl, die der ukrainische Menschenrechts-Ombudsmann nennt (Stand 2024). Doch die wahre Tragödie ist: Die Mehrheit dieser Tausenden aus den besetzten Gebieten verschleppten Menschen hat keinen legalen Status in Russland.

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Onkel Wanja, Bison, San Sanytsch – wer foltert ukrainische Kriegsgefangene?

Ukrainer, die aus der Gefangenschaft zurückkehren, werden mit Sicherheit nie vergessen, wer ihnen das Leben in Unfreiheit zur Hölle gemacht hat. Über einige der Folterknechte ist alles bekannt. Manche verbergen sich hinter Decknamen. Nach dem „Arbeitstag“ waschen sich diese San Sanytschs das Blut von den Händen und gehen nach Hause, um Frau und Kinder zu umarmen.

 

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Stimmen des Krieges: Zehn Jahre strenge Lagerhaft für eine pro-ukrainische Einstellung

Valerij Matjuschenko kehrte am 29. Juni 2024 nach Hause zurück, zusammen mit neun weiteren zivilen Gefangenen, die von den russischen Behörden rechtswidrig verurteilt, in Haftanstalten festgehalten und gefoltert worden waren.

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Bachrom Chamroev ins Straflager überstellt. Chamroev reicht Klage beim UN-Menschenrechtsausschuss ein.

Im August 2025 wurde unser unrechtmäßig verurteilter Kollege Bachrom Chamroev in die Strafkolonie IK-18 in der Ortschaft Charp überstellt. Die Strafkolonie im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen ist ein Lager mit besonderem Regime hinter dem Polarkreis, das sich durch Isolation, harte Bedingungen und schwierige Erreichbarkeit für Besuche auszeichnet.

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Michail Krieger im Hungerstreik

Michail Krieger hat am 25. September erklärt, in einen Hungerstreik zu treten, berichtet das Projekt „Za prava tscheloveka“ (Für Menschenrechte) mit Bezug auf Kriegers Bruder. Hintergrund ist eine erneute Verlängerung seiner Unterbringung im Strafisolator.

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Stimmen des Krieges: „Wir haben Bücher in die Bibliotheken gebracht und nach zwei Wochen haben die Russen sie vernichtet.“

Warum die Menschen in den befreiten Gebieten nicht nur humanitäre Hilfe und Medikamente benötigen, sondern auch Bücher und wie man sich von der „sowjetischen Denkweise“ befreit. Interview mit Olha Bondar-Risnytschenko, leitende Expertin des Charkiver Literatur-Museums und freiwillige Helferin bei der NGO „Dobrotschinez“ [Wohltäter].

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„Glaub bloß nicht, dass wir dich in Ruhe lassen, wenn du deine Haft abgesessen hast.“

Ein Jahr und zehn Monate hat Aleksej Moskalev in Haft verbracht. Seine Geschichte wurde in der ganzen Welt bekannt, nachdem er ins Visier der Machthaber geraten war, weil seine damals 13-jährige Tochter Mascha im April 2022 im Zeichenunterricht ein Bild gezeichnet hatte mit der russischen und der ukrainischen Flagge und der Aufschrift „Nein zum Krieg“ sowie „Ruhm der Ukraine“.

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Keine Einreise mehr für Gegner diktatorischer Regime

Aleksej Moskalev und seine Tochter sind nur zwei von zahlreichen Beispielen, in denen russischen Staatsbürgern, die auf Hilfe angewiesen sind, diese bisher zumindest verweigert wird, und zwar von Deutschland.

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Repressionen und Abschreckung im In- und Ausland

Die Verfolgungskampagne gegen russische zivilgesellschaftliche Organisationen sowie einzelner Personen wird unvermindert fortgesetzt, betroffen sind sowohl NGOs, die versuchen, ihre Aktivitäten in Russland selbst fortzusetzen als auch Verbände im Ausland, darunter auch internationale Organisationen.

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